5. Dezember - Andacht statt Konzert

Adventsandacht 5.12.2021
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Wie schön war doch immer das Kirchenkonzert am 2. Advent in der Johanneskirche mit Chor und Instrumenten – wiederum musste es pandemiebedingt abgesagt werden. Und doch: Es gab einen Lichtblick: Eine musikalisch begleitete Adventsandacht am Abend, organisiert und arrangiert von Ines Gnettner mit dem Organisten Karl Kriner und dem pro-musica Flötenensemble, die zwischen den Gebeten und Lesungen von Pfarrer Andreas Strauß Hochkarätiges zu Gehör brachten. Da war zunächst das Magnificat primi toni (BuxWV 203) von Dietrich Buxtehude (1637 – 1707), ein Orgelwerk, mit dem Kriner die Anwesenden in festliche Stimmung versetzte. Von dem dänischen Komponisten und Dirigenten Niels Wilhelm Gade (1817 – 1890) hörte man das Choralvorspiel zu "Wie schön leuchtet der Morgenstern" und schließlich von Gottfried August Homilius (1714 – 1785), einem bedeutenden deutschen Kirchenkomponisten, "Nun komm der Heiden Heiland", ebenfalls ein Orgelstück; zum Ausklang spielte Karl Kriner von Max Reger  aus: Kleine Choralvorspiele für Orgel das Stück: "Macht hoch die Tür".

Das pro-musica Flötenensemble (Elke Gross/Leitung und Solo; Elfriede Jacobs, Susanne Küster und Susanne Kurth-Schreyer) war mit von der Partie mit einer Fantasie für Blockflötenquartett, der Weihnachtspastorelle II und einem Stück aus den "Lebkuchentänzen", alle von Jörg Duda. Von dem französischen Komponisten Michel-Richard Delalande (1657 – 1726)  hörte man Tänze für Querflöte (Elke Gross) und Klavier (Karl Kriner). 
 

Die Lesungen von Pfarrer Strauß begannen mit einem alten Gebet: "Seht auf und erhebt Eure Häupter, weil die Erlösung naht!". Gerade in diesen schwierigen Zeiten, so Strauß, sei es wichtig, den Blick auf Jesus Christus zu lenken. Er dankte den Organisatoren und Teilnehmenden für ihr Engagement, besonders aber Ines Gnettner, die ein hohes Maß an Flexibilität bewiesen habe, konnte der Chor doch nicht wie vorgesehen eingebunden werden. Es folgten Lesungen aus dem Alten Testament (Jesaja 63 und 64), ein Gebet und das abschließend gemeinsam gesprochene Vaterunser mit Schlusssegen.

Die eingelegten Spenden kamen der Krisenintervention/Psychosozialen Nothilfe (PSNV) des Roten Kreuzes (Kreisverband Rosenheim) zugute.