17. Oktober - Verabschiedung von Diakon Wiesinger

Mit Wehmut und großer Dankbarkeit nahm die Gemeinde Abschied von Diakon Wiesinger, Bruder der Rummelsberger Anstalten, der nach 20 Jahren Dienst in Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham nun in den Ruhestand ging.

Verabschiedung Diakon Wiesinger - Auszug
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Auszug der Geistlichen nach dem Gottesdienst (v.li.) Dekanin Häfner-Becker, Friedrich Wiesinger, (2.R.v.li.) Pfarrer Strauß, Diakon i.R. Hofmann

Betreuung der Menschen in den Alten- und Pflegeheimen der Region, die Senioren-Mittagstische, Begegnungsnachmittage und gemeinsame Geburtstagsfrühstücke für ältere Gemeindeglieder. Unvergessen auch die von ihm geleiteten "Vergiss-mein-nicht-Gottesdienste" für und mit Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Auch die Kleinsten hatte er im liebevollen Blick: Kinderbibelwochen, Minikirche und Familiengottesdienste gestaltete er mit seinem Team mit Phantasie und Frohsinn – und über allem stand und steht ein unerschütterlicher Gottesglaube und Vertrauen in die Menschen, die ihm anvertraut waren und mit denen er arbeitete. 16 Jahre lang war Wiesinger nicht nur für unsere weitläufige Gemeinde, sondern darüber hinaus auch für die große Kirchengemeinde Bad Aibling / Bad Feilnbach, was ihm ein unerhörtes Arbeitspensum abverlangte. 

Verabschiedung Diakon Wiesinger - Ansprachen
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Diakon Wiesinger war für alle Generationen da

Die Folge war: Wiesinger war immer on tour, unterwegs zu den Menschen, mit wehenden Rockschößen und dickem Terminkalender. Dennoch verlor er niemand aus den Augen, hatte immer ein offenes Ohr und war ansprechbar, wo immer das nötig war.

Entsprechend groß war die Festgemeinde zu seiner Entpflichtung und Verabschiedung durch Dekanin Häfner-Becker in der Johanneskirche in Bruckmühl. Amtsträger weltlicher und kirchlicher Einrichtungen, Bürgermeister, Vorstände und leitende Persönlichkeiten gaben ihm und seiner Ehefrau Gerlinde mit bewegenden Grußworten die Ehre.

 

Verabschiedung Diakon Wiesinger - Ehepaar Wiesinger auf Bank
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Entspannt in den Ruhestand - Ehepaar Wiesinger auf der vom Kirchenvorstand gespendeten Hausbank

Durch die allgemeine Stellenkürzung im Dekanat wird die Stelle nicht mehr besetzt, es bleibt eine große Lücke. Pfarrer Andreas Strauß und Pfarrer Samuel Fischer werden nach Kräften versuchen, die Arbeit Wiesingers fortzusetzen, wo immer das möglich sein wird. Auch mit der verstärkten Einbindung Ehrenamtlicher werden sie es dennoch nicht schaffen, in allen Gremien, die Wiesinger betreut hat, präsent zu sein, es wird schmerzhafte Abstriche geben müssen.

Familie Wiesinger wird nach Mittelfranken zurückkehren und sich mehr als bisher der Familie widmen. Die guten Wünsche der zurückbleibenden Gemeindeglieder werden sie begleiten.

Text, Bild: GK