- Die Taufe eines Kindes macht nur Sinn, wenn Eltern und Paten selber eine Beziehung zur Kirche haben und zur christlichen Erziehung bereit sind.
- Die Taufe eines Kindes bedeutet nicht, ihm die eigene Entscheidung abzunehmen. Sie öffnet nur eine Tür. "Eintreten" muß das Kind später ohnehin selber.
- Die Taufpaten sollten der evangelischen Kirche angehören. Das erleichtert ihnen ihre Aufgabe. Es können aber auch Angehörige anderer Kirchen das Patenamt übernehmen.
- Wer aus der Kirche ausgetreten ist, ist zwar nach wie vor als Mensch willkommen und kann (fast) alle Angebote der Gemeinde wahrnehmen. Ein kirchliches Amt (z.B. Taufpate) kann ihm aber nicht mehr übertragen werden. Eigentlich logisch.
- Normalerweise muß mindestens ein Elternteil der evangelischen Kirche angehören. Ausnahmen in besonderen Fällen sind aber möglich.
- In der evangelisch-lutherischen Kirche taufen wir Kinder und Erwachsene. Das ist gut. Denn so wird zum einen deutlich: Gottes Liebe hängt nicht von unserem Alter oder Verstand ab und zum anderen: Wir sind mit unserer eigenen Entscheidung gefordert.
- Eine Taufe, die keine Folgen für das Leben hat, ist sinnlos. Wie es beim Apostel Paulus heißt (2. Korinther 5,17):
"Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden!" Gottes Liebe ist ein Geschenk. Aber sie wartet auf unsere Antwort im Glauben.
|
|