Kleines Lexikon des Evangelischen Kirchenjahres

Lebensrhythmus des Glaubens – Das Kirchenjahr

Advent = "Ankunft": vier Sonntage vor Weihnachten, Beginn: Ende November oder Anfang Dezember — Thema: Jesus kommt und will bei uns ganz persönlich ankommen!
Allerheiligen Auch wenn er nur noch in ganz wenigen evangelischen Gemeinden begangen wird, so steht der Gedenktag aller Heiligen (1. November) doch nach wie vor im liturgischen Kalender der lutherischen Kirche. Allerdings verstehen wir (vgl. Augsburger Bekenntnis, Artikel 21) unter "Heiligen" etwas anderes als beispielsweise die römisch-katholische Kirche: Es gibt keine "Heiligsprechungen", die feststellen, daß jemand das "Ziel des Glaubens" bereits erreicht hätte und "bei Gott angekommen" sei, sondern "Heilige" sind Menschen, die uns im christlichen Glauben und Leben Vorbilder sind und deren Erinnerung wir darum pflegen sollen.
Altjahresabend siehe "Silvester"
Andreas, Apostel Der Tag erinnert an Andreas, Bruder des Simon Petrus, einen der 12. Jünger Jesu. Er fällt auf den 30. November und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Ankündigung der Geburt des Herrn Der Tag erinnert an den Besuch des Engels Gabriel bei Maria, der ihr ankündigt, daß sie den kommenden Erlöser zur Welt bringen werde. Er fällt auf den 25. März (= 9 Monate vor Weihnachten) und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Apostel Andreas siehe "Andreas, Apostel"
Apostel Bartholomäus siehe "Bartholomäus, Apostel"
Apostel Jakobus der Jüngere siehe "Philippus und Jakobus der Jüngere, Apostel"
Apostel Judas siehe "Simon und Judas, Apostel"
Apostel Matthias siehe "Matthias, Apostel"
Apostel Peter und Paul siehe "Peter und Paul, Apostel"
Apostel Philippus siehe "Philippus und Jakobus der Jüngere, Apostel"
Apostel Philippus und Jakobus der Jüngere siehe "Philippus und Jakobus der Jüngere, Apostel"
Apostel Simon und Judas siehe "Simon und Judas, Apostel"
Apostel Thomas siehe "Thomas, Apostel"
Aschermittwoch = der Mittwoch vor Beginn der Fasten- bzw. Passionszeit (weltlich: Ende der Faschingssaison), oft zu "Passions- oder Fastenandachten" genutzt, der Name kommt von dem Aschenkreuz, das den Gläubigen in der römisch-katholischen Kirche zum Zeichen der Umkehr und Reinigung auf die Stirn gezeichnet wird.
Augsburger Konfession Der Tag erinnert an die feierliche Verlesung des Augsburger Bekenntnisses auf dem Reichstag zu Augsburg 1530, Zwar scheiterte der Versuch, den Kaiser für die evangelische Sache zu gewinnen bzw. die Einheit der Kirche zu retten, doch wurde die "Confessio Augustana" in der Folgezeit zu dem evangelisch-lutherischen Bekenntnis schlechthin. Der Tag fällt auf den 25. Juni und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Bartholomäus, Apostel Der Tag erinnert an Bartholomäus, einen der 12. Jünger Jesu. Er fällt auf den 24. August und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Beschneidung Jesu Der Tag erinnert an die im Judentum bis heute übliche Beschneidung Jesu, verbunden mit der Namensgebung (Lk 2,21), und fällt auf den 1. Januar. Der Beginn des neuen Kalenderjahres hat das Fest jedoch völlig überdeckt, so daß es in der evangelischen Kirche kaum noch gefeiert wird.
Buß- und Bettag Der ursprünglich in Zeiten der Not oder Kriegsgefahr entstandene und an unterschiedlichen Terminen begangene Tag fällt seit dem 19. Jahrhundert auf den Mittwoch zwischen dem Vorletzten Sonntag und dem Ewigkeitssonntag. Er lädt ein zur Besinnung und Umkehr und ist seit 1995 kein staatlicher, sondern nur noch "gesetzlich geschützter" Feiertag in Deutschland (mit Ausnahme von Sachsen).
Christi Himmelfahrt Der Tag erinnert an die Rückkehr Jesu zu seinem himmlischen Vater (Lk 24,50-53) und fällt immer auf den Donnerstag zwischen dem 5. und 6. Sonntag nach Ostern.
Confessio Augustana siehe "Augsburger Konfession"
Darstellung des Herrn Der Tag erinnert an die Darstellung Jesu im Tempel von Jerusalem (Lk 2,22ff) und fällt auf den 2. Februar. Der zweite Name für dieses Fest, "Lichtmeß", oder "Mariä Lichtmeß" geht auf jüdische Gesetz zurück, wonach jede Mutter eines männlichen Kindes sich 40 Tage nach der Geburt des Kindes im Tempel einer rituellen Reinigung zu unterziehen hatte.
Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres Der Drittletzte Sonntag des Kirchenjahres folgt auf das Reformationsfest und hat die Sterblichkeit des Menschen und das Kommen des Reiches Gottes zum Thema.
Epiphanias Fest der Erscheinung des Herrn, Termin: 6. Januar, an diesem Tag hören wir die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, von daher auch der "katholische Name des Festes: "Heilige drei Könige". Die orthodoxen Kirchen des Ostens folgen einem anderen Kalender und feiern am 6. Januar Weihnachten.
Erntedankfest Abgesehen von unterschiedlichen örtlichen Traditionen feiern wir das Erntedankfest in der Regel am 1. Sonntag im Oktober
Estomihi ="Sei mir" von Psalm 31: "Sei mir ein starker Fels" — letzter Sonntag vor Beginn der Fasten- bzw. Passionszeit
Evangelist Johannes siehe "Johannes, Evangelist"
Evangelist Lukas siehe "Lukas, Evangelist"
Evangelist Markus siehe "Markus, Evangelist"
Evangelist Matthäus siehe "Matthäus, Evangelist"
Ewigkeitssonntag Der letzte Sonntag des Kirchenjahres öffnet den Blick für das Kommen Jesu am Ende der Zeit. In vielen Gemeinden wird an diesem Tag auch aller Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht ("Totensonntag").
Exaudi = "Erhöre" von Psalm 27: "Höre, Herr, meine Stimme" — 6. Sonntag nach Ostern
Fastenzeit Siehe auch „Passionszeit“. Die Fastenzeit beginnt am „Aschermittwoch“ und ist eine Zeit der Besinnung und inneren Einstimmung auf Ostern, das Fest aller Feste. Ursprünglich diente sie der Vorbereitung der Taufbewerber („Katechumenen“) auf ihre Taufe an Ostern. Später wurde sie von der ganzen Gemeinde mit übernommen. Viele evangelische Christen verzichten heute während der Fastenzeit auch äußerlich auf etwas, um sich ihrer Freiheit von den Dingen des Alltags neu zu vergewissern: Alkohol, Rauchen, Fleisch, Süßigkeiten, Fernsehen, Zeitung, Auto usw. („Sieben Wochen ohne“).
Friedenssonntag siehe "Vorletzter Sonntag"
Gründonnerstag Am letzten Abend vor seinem Tod versammelte Jesus seine Jünger zu einem Abschiedsmahl (Mt 26,17-30). Ob dieses Mahl ein jüdisches Passamahl war oder nicht, ist nach der unterschiedlichen Chronologie der 4 Evangelien unklar. Auf jeden Fall stand es jedoch in zeitlicher und inhaltlicher Nähe dazu. Der Name "Gründonnerstag" hat mit der Farbe grün übrigens nichts zu tun, sondern geht auf "greinen" = "weinen" zurück.
Heiligen, Gedenktag der siehe "Allerheiligen"
Heimsuchung Mariä Der Tag erinnert an den Besuch der schwangeren Maria bei Elisabeth, der Mutter Johannes des Täufers (Lk 1,39-56). Er fällt auf den 2. Juli und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Himmelfahrt siehe "Christi Himmelfahrt"
Hirtensonntag siehe "Misericordias Domini"
Invokavit = "Er hat angerufen" von Psalm 91: "Er hat mich angerufen" — 1. Sonntag der Fasten- bzw. Passionszeit (je nach Ostertermin etwa Februar / März)
Jakobus der Ältere Der Tag erinnert an den Apostel Jakobus, der im Jahr 44 n.Chr. als erster der 12 Jünger Jesu als Christ hingerichtet / auf Befehl von König Herodes Agrippa geköpft wurde (Apg 12,1ff). Er fällt auf den 25. Juli und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Jerusalem, Zerstörung siehe "Zerstörung Jerusalems"
Johannes der Täufer Der Tag der Geburt Johannes des Täufers (Lk 1,57-80) fällt auf den 24. Juni und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Johannes, Evangelist Der Tag erinnert an den Verfasser des (in der biblischen Reihenfolge, nicht chronologisch) 4. Evangeliums und fällt auf den 28. Dezember. heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Jubilate = "Jubelt" von Psalm 66: "Jubelt dem Herrn" — 3. Sonntag nach Ostern
Judas, Apostel siehe "Simon und Judas, Apostel"
Judika = "Richte" von Psalm 43: "Gott, schaffe mir Recht" — 5. Sonntag der Fasten- bzw. Passionszeit (je nach Ostertermin etwa Februar / März)
Kantate = "Singt" von Psalm 98: "Singt dem Herrn ein neues Lied" — 4. Sonntag nach Ostern
Karfreitag = "Klagefreitag", der Freitag in der Karwoche, also zwei Tage vor Ostern, Jesu Todestag (Joh 19,16-30), einer der wichtigsten und mit größtem Ernst begangenen Feiertage des christlichen Kirche
Karsamstag = "Klagesamstag", der Samstag in der Karwoche, also der Tag vor Ostern, der Tag der Grabesruhe Jesu (Mt 27,57-66). Er wird ganz still begangen.
Karwoche = "Klagewoche" von Palmsonntag bis Karsamstag, der Höhepunkt der Fasten- bzw. Passionszeit
Kinder, unschuldige siehe "Unschuldige Kinder"
Kirchweihe Das Fest zum Gedenken der Kirchweihe kann entweder am tatsächlichen Tag der Einweihung der Kirche oder an einem allgemeinen Termin, z.B. 3. Sonntag im Oktober, gefeiert werden. Es erinnert uns daran, daß Gott uns auch im Glauben ein "Zuhause" schenkt, vgl. Ps 84,5ff.
Lätare = "Freut Euch" von Psalm 122: Freut Euch mit Jerusalem — 4. Sonntag der Fasten- bzw. Passionszeit (je nach Ostertermin etwa Februar / März)
Lukas, Evangelist Der Tag erinnert an den Verfasser des (in der biblischen Reihenfolge, nicht chronologisch) 3. Evangeliums. Er fällt auf den 18. Oktober und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Mariä Heimsuchung siehe "Heimsuchung Mariä"
Mariä Verkündigung siehe "Ankündigung der Geburt des Herrn"
Markus, Evangelist Der Tag erinnert an den Verfasser des (in der biblischen Reihenfolge, nicht chronologisch) 2. Evangeliums. Er fällt auf den 25. April und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Matthäus, Evangelist Der Tag erinnert an den Verfasser des (in der biblischen Reihenfolge, nicht chronologisch) 1. Evangeliums. Er fällt auf den 21. September und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Matthias, Apostel Matthias wurde nach dem Tod des Judas Iskariot, der Jesus an seine Feinde verraten hatte, von der Gemeinde als Apostel durch Los nachgewählt, um die Zahl 12 (symbolisch für das ganze Gottesvolk) wieder vollständig zu machen. Sein Tag fällt auf den 24. Februar und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Michaelis Das Fest des Erzengels Michael und aller Engel, früher eines der wichtigsten und beliebtesten, ist heute leider weitgehend in Vergessenheit geraten. Es fällt auf den 29. September, wird aber meist am Sonntag davor begangen.
Misericordias Domini = "der Barmherzigkeit (Genitiv) des Herrn" von Ps 33: "Die Erde ist voll der Güte des Herrn" — 2. Sonntag nach Ostern, auch "Hirtensonntag" genannt, weil Joh 10,11-30 das Evangelium und Ps 23 der Psalm dieses Tages ist.
Okuli = "Augen" von Psalm 25: "Meine Augen sehen stets auf den Herrn" — 3. Sonntag der Fasten- bzw. Passionszeit (je nach Ostertermin etwa Februar / März)
Österliche Freudenzeit 7 Wochen zwischen Ostern und Pfingsten
Ostern Ostern ist das Fest aller Feste in der Christenheit überhaupt. An diesem Tag (= immer der Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang) feiern wir die Auferstehung des Gekreuzigten, den Sieg Gottes über den Tod. Die Gottesdienste sind darum besonders festlich gestaltet, und die Feier der Heiligen Osternacht (Beginn: jeweils eine Stunde vor Sonnenaufgang) mit dem Einzug der Osterkerze in die bis dahin noch völlig dunkle Kirche gilt als die Quelle aller christlichen Gottesdienste schlechthin.
Palmsonntag 5. Sonntag der Fasten- bzw. Passionszeit (je nach Ostertermin etwa Februar / März) und zugleich der erste Tag der "Karwoche". Der Name geht auf die Palmzweige zurück, die die Festpilger beim Einzug Jesu in Jerusalem schwenkten (Mt 21,1-9).
Passionszeit = "Leidenszeit" — 6 Wochen vor Ostern denken wir in besonderer Weise an den Leidensweg Jesu ans Kreuz von Golgatha – siehe auch Fastenzeit
Paulus’ Bekehrung Der Tag erinnert an die Bekehrung des einstigen Christenverfolgers und späteren Apostels Saulus/Paulus vor Damaskus (Apg 9,1-20). Er fällt auf den 25. Januar. und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Peter und Paul, Apostel Der Tag der beiden Apostel Petrus (Mt 16,13-19) und Paulus (Apg 9,1-20) fällt auf den 1. Juli und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Pfingsten Von griechisch "pentecoste" = "50": Der Tag, neben Weihnachten und Ostern eines der drei Hauptfeste des christlichen Glaubens, erinnert an die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die in Jerusalem versammelten Jünger Jesu (Apg 2,1-18), wenn man so will, die "Geburtsstunde" der Kirche.
Philippus und Jakobus der Jüngere, Apostel Der Tag erinnert an zwei der 12 Jünger Jesu. Er fällt auf den 3. Mai und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Quasimodogeniti = "wie die Neugeborenen" von 1. Petr 2: "Wie die neugeborenen Kinder" — 1. Sonntag nach Ostern, auch "Weißer Sonntag" genannt, weil früher die an Ostern Getauften an diesem Tag feierlich vor der Gemeinde ihre weißen Taufkleider wieder ablegten.
Reformationstag Der Tag erinnert an die Veröffentlichung der berühmten Thesen Martin Luthers gegen den Ablaß am 31. Oktober 1517. Heute wird er in vielen Gemeinden mit dem darauffolgenden Sonntag zum "Reformationsfest" verbunden.
Reminiszere = "Gedenke" von Psalm 25: "Gedenke, Herr, an Deine Barmherzigkeit" — 2. Sonntag der Fasten- bzw. Passionszeit (je nach Ostertermin etwa Februar / März)
Rogate = "Betet" von 1. Thess 5: "Betet ohne Unterlaß" — 5. Sonntag nach Ostern
Septuagesimä = "70" (weil noch 70 Tage bis Ostern), der dritte Sonntag vor Beginn der Fasten- bzw. Passionszeit
Sexagesimä = "60" (weil noch 60 Tage bis Ostern), der zweite Sonntag vor Beginn der Fasten- bzw. Passionszeit
Silvester Eigentlich ein Heiligenfest zur Erinnerung an einen römischen Bischof zu Beginn des 4. Jahrhunderts (gest. 335), der letzte Tag des weltlichen Kalenders (31. Dezember), Gottesdienste oft mit Beichte und Heiligem Abendmahl
Simon und Judas, Apostel Der Tag erinnert an zwei der 12 Jünger Jesu. Er fällt auf den 28. Oktober und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Stephanus Stephanus war einer der ersten 7 Diakone (6,8-15) und zugleich der erste Märtyrer, also "Blutzeuge" (Apg 7,55-60) des christlichen Glaubens. Er wurde um 36 n.Chr. in Jerusalem als Gotteslästerer gesteinigt. Sein Tag ist der 26. Dezember (= 2. Weihnachtsfeiertag). Er wird in der evangelischen Kirche aber kaum noch begangen.
Täufer, Johannes der siehe "Johannes der Täufer"
Taufgedächtnis Das Gedächtnis der Taufe ist Thema des 6. Sonntags nach Trinitatis.
Thomas, Apostel Thomas war einer der 12 Jünger Jesu, wegen seiner Skepsis an Ostern (Joh 20,19-29) zu Unrecht als "ungläubiger Thomas" bekannt. Sein Tag ist der 21. Dezember. Er wird in der evangelischen Kirche aber kaum noch begangen.
Totensonntag siehe "Ewigkeitssonntag"
Trinitatis = "der Dreieinigkeit" (Genitiv): Am Sonntag nach Pfingsten feiern wir den einen Gott in drei Personen: Vater, Sohn und Heiligen Geist.
Trinitatiszeit Abhängig vom Ostertermin kann die Trinitatiszeit zwischen 22 und 27 Sonntage umfassen, die durchgezählt werden. Jeder dieser Sonntage hat aber seine eigene Prägung und sein eigenes Thema. Darüber hinaus fallen in diese Zeit noch zahlreiche weitere (kleinere) Feste (Aposteltage, Michaeli, Erntedank....).
Unschuldige Kinder Der Tag erinnert an die Ermordung unschuldiger Kinder durch den jüdischen König Herodes den Großen, der von einem "neugeborenen Königs" in Bethlehem erfahren hatte und um seinen Thron fürchtete. Er fällt auf den 27. Dezember und wird heute leider nur noch in wenigen Gemeinden begangen.
Verklärung Jesu Dieses Fest wird in der evangelischen Kirche am letzten Sonntag nach Epiphanias, also Ende Januar / Anfang Februar gefeiert. Es erinnert daran, wie die Jünger Jesus auf dem Berg, umstrahlt von göttlichem Glanz, sahen (Mt 17,1ff).
Verkündigung Mariä siehe "Ankündigung der Geburt des Herrn"
Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres Der Vorletzte Sonntag des Kirchenjahres spricht vom kommenden Gericht und lädt zur Umkehr ein. Mancherorts wird an diesem Tag auch aller Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht.
Weihnachten Eigentlich erst am 25. Dezember, der "Heilige Abend" (24. Dezember) wird aber größer gefeiert als der eigentliche Festtag, viele Gottesdienste, volle Kirchen, Geschenke, Christbaum, Weihnachtskrippe.... — Thema: Jesus ist geboren, Gott wird Mensch
Weißer Sonntag siehe "Quasimodogeniti"
Zerstörung Jerusalems Der Tag erinnert an die Eroberung und Zerstörung Jerusalems im August 70 n.Chr. durch die Legionen des römischen Feldherrn und späteren Kaisers Titus. Er wird, wenn überhaupt, meist am 10. Sonntag nach Trinitatis begangen.

©2002 Kirchengemeinde Bruckmühl und Feldkirchen-Westerham
Pfarrer Harald Höschler • Evang. Pfarramt Bruckmühl
Adalbert-Stifter-Str. 2 • 83052 Bruckmühl • Tel. (08062) 4770 • Fax 805339
Update am 19.10.02